Trachtenverein D`Freudenseer

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Gründung und Geschichte des Heimat-und Volkstrachtenvereins D`Freudenseer eV
Der unselige Krieg war beendet und das gesellschaftliche Leben, ein Grundbedürfnis des Menschen, wurde wieder behutsam in den Bauernstuben gepflegt. In Raßreuth fanden diese Zusammenkünfte hauptsächlich in der großen Stube des Angererhauses statt.
Im Frühjahr 1948 trat in der damaligen Turnhalle in Hauzenberg ein Trachtenverein aus dem Oberland mit Schuhplattlern, Gruppentänzen, Gesang und Musik auf. Ludwig Hoffmann war von den Darbietungen dieser Gruppe so beeindruckt, dass er in der nächsten Dorfburschenrunde die Gründung eines Trachtenvereins in Raßreuth vorschlug. Der Vorschlag wurde mit Begeisterung aufgenommen. Dies war die Geburtsstunde des Trachtenvereins. Man schaffte sich eine Oberlandler Tracht an und erlernte fleißig Schuhplattler und Volkstänze. Bereits im Jahre 1949 wurde der Verein mit der Ausrichtung des Gautrachtenfestes beauftragt. Schon Mitte der 5Oiger Jahre hat man in Verbindung mit der Landwirtschaftsschule in Untergrießbach und mit den Heimatpflegern eine erneuerte Volkstracht, die Passauer Bistumstracht, als tragbare Vereinstracht geschaffen. Diese Tracht wird heute noch getragen.
Im Jahr 1961 wurde die Trachtenkapelle gegründet und im Jahr 1964 die Männergesangsgruppe. Diese Gruppen bereicherten mit den verschiedenen Tanz-Gesangs-und Musikgruppen das Vereinsleben bis heute. Im Jahre 1966 begann man mit dem Saalbau in Steindobl. Bereits 1967 konnte der Trachtensaal, mit Platz für 400 Personen, eingeweiht werden. Unzählige Veranstaltungen in diesem Saal haben das gesellschaftliche Leben in Raßreuth und Umgebung bereichert. Im Jahr 1980 wurde ein Proberaum mit Platz für ca. 100 Personen angebaut. 1981 im Dezember stürzte der Trachtensaal unter einer großen Schneelast ein. Ein Unglück das bei den Mitgliedern bis an die Grenze der Belastbarkeit ging. Durch die große Mithilfe der Bevölkerung und der Vereine konnte bereits im Januar 1982 wieder die erste Veranstaltung im Trachtensaal stattfinden. Neben Heimatabenden, Primizfeiern, Tanzveranstaltungen, Faschingsbällen, Starkbierfesten Brauchtumsabenden, Internationalen Folkloredarbietungen, Theateraufführungen, Harmonikatagen, Preisschafkopf, Gauliedersingen und vieles mehr, ist der Trachtensaal die Anlaufstelle und die Heimat für den ganzen Verein.
Die Proben der einzelnen Gruppen wie Tanzgruppe, Kindertanzgruppe, Theatergruppe, und Blaskapelle finden im Proberaum und auch im Saal statt.
Neben der Pflege von kirchlichem und weltlichen Brauchtum, von Volkslied, Volkstanz und Volksmusik bemüht sich der Trachtenverein auch um den Erhalt unsererKleindenkmäler.wurden die Grübimühlkapelle, die Waldkapelle in Sickling, die Thierhamkapelle, dieDorfkapelle in Obeneureuth neu erbaut und die Kapellen in Schauberg, Kramersdorf undLacken restauriert. Daneben wurden noch viele Weg-und Flurkreuze neu restauriert.
Dass der Trachtenverein auch feiern kann, zeigte sich beim Gaufest 1977 und bei den
Jubiläen der Trachtenkapelle und des Trachtenvereins.
Auch Reisen gehört zum Vereinsleben. So hat der Trachtenverein in Rom, in Rhede, inKaiserlautern, in Berlin, in Hannover, in Großdeinbach und auch in der Umgebung, heimatliche Brauchtum dargeboten.
Der Verein soll immer Anlaufstelle für alle sein, denen unsere schöne Heimat und das heimatliche Brauchtum am Herzen liegen.